Wir schreiben die Zukunft der Ozeane neu

July 16, 2025

Foto: OceanCare bei der Übergabe unserer Unterschriften an den UN-Sondergesandten für die Ozeane Peter Thomson

OceanCare bei der Übergabe unserer Unterschriften an den UN-Sondergesandten für die Ozeane Peter Thomson Foto: Lionel Bouffier, OceanCare

Von WeMove Europe

Jedes Jahr werden durch zu schnell fahrende Schiffe unzählige Wale getötet. Der Motorenlärm stört ihre Fähigkeit, Nahrung zu finden und miteinander zu kommunizieren. [1] Die Lösung ist einfach: die Schiffe müssen langsamer fahren. [2]

Erst vor wenigen Wochen trafen sich Regierungen, Forschende und Meeresschützer*innen auf der großen UN-Ozeankonferenz, um die Zukunft unserer lebensspendenden Ozeane zu gestalten. [3] Und Sie waren auch dabei - wenn auch nicht persönlich.

In den Tagen vor dem Gipfel unterzeichneten über 110.000 von uns den Appell an alle Staats- und Regierungschefs, unsere Ozeane zu schützen. Diese beeindruckende Zahl hallte durch die Konferenzräume, als unsere Partner von OceanCare Ihre Stimmen direkt an die Verantwortlichen übermittelten. [4]

Ihre Stimme hat auf der Ozean-Konferenz Wellen geschlagen

Dank des Drucks von Menschen wie Ihnen haben wir folgendes erreicht:

37 Länder, darunter Deutschland und Österreich, schlossen sich zusammen, um gegen Unterwasserlärm vorzugehen [5] - eine ernsthafte Bedrohung für Wale und andere Meeresbewohner. [6]

Eine wichtige Vertreterin der spanischen Regierung verpflichtete sich, die Geschwindigkeit von Schiffen zu verringern, die im Korridor für die Wanderung von Walen im Mittelmeer fahren, nachdem sie unseren Appell erhalten hatte. In diesem spanischen Meeresschutzgebiet werden regelmäßig Wale durch zu schnell fahrende Schiffe getötet. [7]

Wir haben mächtige Verbündete gewonnen. Der UN-Ozeanbotschafter Peter Thomson wandte sich in einer Videobotschaft direkt an unsere Gemeinschaft - hier ansehen.

Ein Wendepunkt für die Tiefsee

Wir sind auch zu dem Gipfeltreffen gekommen, um die Tiefsee zu verteidigen. Gierige Bergbauunternehmen reißen sie auf und zerstören sie auf der Suche nach Mineralien. Über 147.000 WeMove-Aktive fordern ein weltweites Moratorium für den Tiefseebergbau. [8]

Unsere Partner organisierten Podiumsdiskussionen mit Stimmen aus der ganzen Welt, und gemeinsam haben wir Großartiges erreicht:

Während der Konferenz schlossen sich Slowenien, Lettland, Zypern und die Marshallinseln der Forderung nach einem weltweiten Stopp des Tiefseebergbaus an - damit sind es jetzt 37 Länder, nur drei Jahre nachdem Frankreich den Anfang gemacht hat. Dank unseres Drucks sagen sie NEIN zur Zerstörung der Tiefsee aus Profitgründen. [9]

Der französische Präsident Macron, UN-Generalsekretär Guterres und der Präsident des Europäischen Rates haben sich nun alle gegen diesen Wahnsinn ausgesprochen. [10]

Ihre kontinuierliche Unterstützung bringt uns einem echten, dauerhaften Schutz der Ozeane näher. Aber es liegt noch viel Arbeit vor uns. Gemeinsam können wir die Zukunft des Ozeans neu schreiben.

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